Die Krise der EU spielt im französischen Präsidentschaftswahlkampf eine große Rolle. Jacques Généreux, ein Wirtschaftswissenschaftler aus dem Lager von Jean-Luc Mélenchon, sagt: „Um das Beste an der EU zu retten, müssen wir das Schlimmste abschaffen“. Er erläutert die Notwendigkeit, ein Machtgleichgewicht in der EU zu schaffen, und bekräftigt das Bekenntnis der Bewegung „La France insoumise“ (dt.: „Das sich nicht unterwerfende Frankreich“) zu Europa.

Anlässlich des 60. Jahrestags der römischen Verträge haben sich sowohl Giorgos Katrougalos (stellvertretender Außenminister Griechenlands) gemeinsam mit Axel Troost (stellvertretender Vorsitzender der LINKEN) als auch Alexis Tsipras, griechischer Ministerpräsident, zur Zukunft der EU geäußert. Beide Beiträge sind hier nachuzulesen.

Europa neu denken – Eine Diskussion zwischen Jürgen Habermas, Sigmar Gabriel und Emmanuel Macron am 16. März 2017 in der Hertie School of Governance, moderiert von Henrik Enderlein