Ein Teil politischer Willensbildung zu einem zukunftsfähigen Europa spielt sich im virtuellen Raum ab. Dies geschieht u.a. mithilfe von Aufrufen, Petitionen, offenen Briefen und E-Mail-Sendungen, an deren Veröffentlichung und Verbreitung Online-Plattformen wie ­WeMove.EU, We Act und Change.org maßgeblich beteiligt sind. Aufschlussreich ist, dass solche Einflussnahmen vorwiegend im Internet platziert und auf den Gebrauch der genannten Interventionsmedien angewiesen sind.
An diesem Phänomen setzt die Studie »Klick-Aktionismus oder Anstiftung zu solidarischem Handeln?« zum europapolitischen Kampagnen-Aktivismus von Martin Zülch, einem ehemaligen Politik- und Kunstlehrer, an. Der Autor präsentiert eine Vielzahl von Appellen und Petitionen, die sich in den vergangenen Jahren mit diversen Fehlentwicklungen in der europäischen Politik und deren Verstrickung in ökonomische und nationalstaatliche Abhängigkeiten auseinandergesetzt haben. Hierzu ein Bericht. Und hier die Studie.

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