In einem Beitrag für die WSI-Mitteilungen analysiert Prof. Dr. Gerhard Bosch die Folgen des Brexit. Seine Kritik: „Aus Sorge, als europa- oder gar fremdenfeindlich zu gelten, haben sich viele Kritiker der marktradikalen EU-Politik lange zurückgehalten. Das war ein großer Fehler, da die rechten Populisten in diese Lücke vorstoßen konnten. Man kann ihrer EU-Kritik nur das Wasser abgraben, wenn das europäische Projekt durch eine Stärkung seines sozialen Fundaments wieder glaubwürdig wird.“ Zu den Gewerkschaften sagt er: „Die Gewerkschaftsbewegung in Europa ist in nationale Abwehrkämpfe verstrickt und hat keine überzeugenden europäischen Reformprojekte mehr. Dieser programmatische Notstand ist beängstigend. Denn ohne eine überzeugende Reformagenda wird man die Mehrheitsverhältnisse nicht ändern können.“

Sein Beitrag ist hier nachzulesen.

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